30 Jan

Skikurs 2026 - Jahrgang 12 - 15.01. bis 23.01.

Tag 1 - Ankunft im Ahrntal und bisher ist noch niemand verloren gegangen.

Jedoch beim Einchecken in die Herberge der große Schock: Die vorherige Gruppe begegnet uns mit Masken und dem Influenca-Virus, aber dafür haben wir keine Zeit! Ermüdet stapfen wir durch den Schnee zum Skiverleih. Nun ging es für viele das erste mal auf die Piste, wo die Lehrkräfte mit Mühe und Not versucht haben, uns davon abzuhalten, eine unfreiwillige Gesichtsbremse hinzulegen. Nachdem sich die Lehrkräfte sicher waren, dass die Schüler/-innen sich nicht durch ihre eigene Dummheit gefährden, schickten sie Skitalente auf die Reise mit dem Zauberteppich, hinauf auf die Piste (Übungshügel).
Bei der Abfahrt erlebten die einen ihre ersten Erfolgserlebnisse während andere, fremde Passanten und und/oder Gegenstände mit in die Gesichtsbremsen verwickelten.
Die Rückkehr zur Herberge erwieß sich als ein weiteres Abentener. Ob zu Fuß oder in überfülten Bussen, am Ende hat es alles und jeder zurück in die Herberge geschafft (Beinahe vergessen|verloren: Handys, Skistöcke, Haargummis, Skibrille, Handschuhe).
Der Tag endete mit dem wohlersehnten Abendessen, wonach die meisten ihren Schlafmangel bewältigten. Doch im Erdgeschoss brannte noch Licht. Hatte da noch jemand Energie? Scheinbar ja, denn es erklang ein engelsgleicher Gesang der uns in den Schlaf begleitete.
Verfasst von: Chayenne Warrener, Emily von Malottke, Lucie Melis und Collin Himbert

 

Tag 2

Heute war ein schöner und aufregender zweiter Tag in unserem Skikurs.
Wir sind zum ersten Mal mit der Gondel gefahren. Von oben konnte man die ganze verschneite Landschaft sehen, das sah wunderschön aus. Oben auf dem Berg ging es dann noch höher mit dem Sessellift. Der Sessellift war zu Beginn angsteinflössend, vorallem das aussteigen, aber am Ende hat es Spaß gemacht und es war ein Erlebnis, was wir nie vergessen werden.
Ski zu fahren war erst gar nicht so leicht, aber heute lief es immer besser. Es war manchmal ein bisschen anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Auch das Essen war abwechslungsreich, es gab zum Mittag und Abend Schnitzel mit Pommes.
Damen-Hygiene kam bei den Jungs auch zum Einsatz, um Reibung an den Schienbeinen zu minimieren.

 

Tag 3

Kein Tag hier im Ahrntal ist wie der letzte und auch am dritten Tag war es eine riesen Freude Skifahren zu dürfen. Heute Vormittag waren wir mit die Ersten auf der frisch präparierten Piste. So fährt es sich am besten. Der Ausblick vom Lift auf die in Nebel gehüllten Berge ließen einen vor Terror erschüttern. Doch was gestern noch wie Expertenkönnen aussah war heute bereits ein Kinderspiel. Steile Pisten und Geschwindigkeitsrekordbrüche stellten kein Problem mehr dar, so rasten manche trotzdem noch wie ein Maulwurf durch die Pisten. Tipp: Schutzfolien von den Skibrillen entfernen. Am Nachmittag konnten schon die meisten die Talabfahrt herunter fahren, anstatt langweilig die Gondel zu benutzen. Mit den neuerlernten Techniken ließ sich kontrolliert der lange Hang in Parallelschwung bezwingen. Und obwohl das Stürzen gängig war, ließen wir uns trotzdem nicht niederschlagen, sondern halfen einander hoch und bewältigten die Herausforderungen gemeinsam. Nach einem Besuch im Hexenkessel, wo die Kultur des Apres-Ski kennengelernt wurde, kehrten wir zurück. Der Bus hat die jenigen, die nicht laufen wollten, sicher und von Menschen zerquetscht wieder in die Pension gebracht.
von Bjarne, David und Peer

 

Tag 4

Ein weiterer ereignisreicher und malerischer Tag liegt hinter uns und schon nach wenigen Tagen sind bei jedem große Fortschritte zu erkennen.
Alle Mitglieder der Anfängergruppe hatten nun die Chance die Talabfahrt zu befahren und haben ihre Technik merklich verbessert.
Auch die mittlere Gruppe fuhr zum ersten Mal eine rote Piste und ist viel sicherer unterwegs. Tipp: merkt euch, „facile“ ist in Südtirol nicht immer einfach.. Aber zur Not kann man mit dem Sessellift auch wieder herunterfahren, also „absesseln“ (Zitat Frau Busch).
Die fortgeschrittene Gruppe ist heute zum ersten Mal bis auf 2500m gegondelt und hat eine neue Piste erfolgreich bezwungen. Zudem musterten sie die Eisskulpturen, die explizit für die diesjährigen olympischen Winterspiele errichtet wurden. Die dortige Aussicht war atemberaubend und eindrucksvoll. Nicht nur Fähigkeiten, sondern auch bleibende und einzigartige Erinnerungen konnten damit geschaffen werden.
Auch wenn die Tapferkeit einen zwischendurch verlassen hat und die Angst überwog, fassten alle wieder Mut und gaben durch Unterstützung der anderen nicht auf.
Jetzt freuen wir uns noch auf die kommenden Tage und hoffen auf weitere Erfolge und Spaß.
PS: Jil wartet immer noch auf ihre Gruppe und Till wird immer noch gesucht.
Mit freundlichen Grüßen
Vivienne (+ Mariella, Charlotte, Julia, Johanna, Emana, Melodie)

 

Tag 5

In Tag fünf starteten wir mit einer extra Kleidungsschicht und viel Vorfreude auf das Skifahren. Bei -9 Grad ging es los auf die Piste. In drei Gruppen bereiteten wir uns auf die bevorstehende Prüfung vor und ein echtes Highlight war die Sommerrodelbahn. Ein bisschen zu schnell sausten wir um die Kurven und hatten eine Menge Spaß.
Der Ohrwurm des TikTok Trends „Maui Wowi“ verfolgt uns wegen Frau Buschs Skijacke bis nach Südtirol- ein echter Hingucker. Und auch in unseren Träumen hören wir noch Herrn Ristig „KONTINUIERLICH“ und „KANTEN“ rufen. Bei Heinz (unserem Hauswirt) angekommen war Zoe’s Extra-Shirt in ihrem Rucksack tatsächlich eingefroren. Die Eiskristalle sind überall.
Unser Tag endete mit einer Partie Eisstockschiessen. Auf einer professionellen Anlage durften wir in sechs verschiedenen Teams gegeneinander spielen. Wir hatten erstaunlich viel Spaß und konnten den Tag mit schönen neuen Erinnerungen und Skills beenden. Fazit: Müde Beine, glückliche Gesichter und ganz viele Erinnerungen. Und an alle, die nicht dabei waren: Ja, ihr dürft jetzt neidisch sein.

 

Tag 6

Am sechsten Tag unserer Skifahrt stand endlich die Prüfung an, und alle waren sehr aufgeregt. Schon beim Frühstück konnte man die Nervosität in der ganzen Gruppe spüren. Die Anfänger hatten ihre Prüfung auf dem Almboden und haben das wirklich richtig gut gemacht. Man konnte deutlich sehen, wie viele Fortschritte sie gemacht haben und wie sehr sie sich seit dem ersten Tag weiterentwickelt haben, als sie zum ersten Mal auf den Skiern standen. Die mittlere Gruppe und die Fortgeschrittenen waren währenddessen auf der roten Piste unterwegs. Obwohl einige Angst hatten und unsicher waren, ob sie es schaffen würden, haben sie die Abfahrt super gemeistert.
Besonders toll war, dass niemand hingefallen ist. Nach der Prüfung waren wir sehr stolz auf uns, aber auch ziemlich kaputt. Am Nachmittag konnten wir dann mit unseren Freunden frei fahren und das schöne Wetter genießen. Die Sonne schien, und ganz oben auf der Spitze konnten wir uns in die Sonne legen und den Nachmittag richtig ausklingen lassen. Nach dem Abendessen haben sich dann einige von uns entschlossen nochmal die Apres Ski Erfahrung am Abend im Hexenkessel zu sammeln. Dort hatten wir sehr viel Spaß und es wurde ordentlich getanzt. Alle sind platt ins Bett gefallen.

 

Tag 7

Als Gemeinschaft sind wir geblieben, doch nach Ida, musste nun auch Collin fliegen.
Aber spulen wir mal zurück,
in das heutige Glück.
Zum letzten Mal Ski gefahren sind wir heute, doch Collin war dabei leichte Beute.
Die schwarze Piste rollte er schnell runter,
doch mit Gips und Krücken war er wieder munter.
Der Rest fuhr Ski und Schlitten,
auch wenn manche dabei litten.
Fünf mal den Berg hinab,
doch manchmal war es knapp.
Doch Spaß hat es gemacht,
und wir haben zusammen bei der Ski Taufe viel gelacht.
Personalisierte Gedichte,
erfreuten unsere Gesichte.
Himbeer Sirup floss über Ristigs Board,
wir alle dachten an den geliebten Sport.
Doch so schnell ging die tolle Woche vorbei,
und die Schul rief: „Kommt schnell herbei!“
Wir freuen uns wieder Ski zu fahren,
und solange werden wir die Erinnerungen in unserem Herzen bewahren.
Von Carina, Jona, Zoe und Lucie

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Gelesen 70 mal Letzte Änderung am Freitag, 30 Januar 2026 19:13

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